These Folia-variations used in the film 'Stradivari Cremona', which is dedicated to the life of the famous violin maker,
are well worth mentioning because these variations are one of the finest for violin solo. Especially the recording made of the film is of outstanding quality and
contains many extented versions as used in the film
A visitor of the pages was so kind to send me a tape with the Folia-fragments
as played in the TV-film 'Stardivari Cremona' when he watched it at his television
in Canada. Although the soundtrack of the film is no longer available a visitor
from Belgium provided me in October 2001 with a copy of this masterpiece.
Outstanding performance on the violin with first the theorbe (Andrea Damian)
and later the harpsichord (Rinaldo Alessandrini) as a basso continuo.
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Duration: 0'29", 03 kB. The theme as played somewhat similar by Tangerine Dream |
| The first part of the Folia-theme | Similar to Tangerine Dream |
|---|---|
![]() |
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Actually the piece 'sobre un fragmento de Fossa' is attributed to Francisco
Tarrega for this recording. However Matanya Ophee wrote already in 1981
that the Tarrega-piece is simply a rip off of the second variation of
de Fossa's Variation. In a message in the
newsgroup rec.music.classical.guitar January 17, 2002 he wrote as a reaction
of mentioning the Tarrega-folia by Zvellenreuther: [...]
I wrote about this in 1981, this is the very reason I go into de Fossa research, and thus into guitar history research, and to see this being repeated as a Tarrega piece is just plain infuriating.
Jean-Marc Zvellenreuther (translation into english by by Atez Eloiv) wrote for the slipcase:the Folia theme is treated with arpeggios with 'campanellas', that is to say the use of open strings to imitate the sound of little bells, in an atmosphere that is very sort and intimate dear to the composer.
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Duration: 7'20", 7885kB. (128kB/s, 44100Hz) The entire piece as recorded by Sven Bertil Taube and musicians © His Master's Voice 1962 |
Sung by Sven Bertil Taube, orchestration and direction by Ulf Björlin, words by Anders Odel. In this tune the
singing is backed up by a string quartet, flute and halfway by
variations on the oboe during the singing of the verses.
Towards the end the (plucked) bass is improvising on the Folia-scheme quite similar as in the Baroque Era.
| © Bernd Schumacher, 2004. Used with permission |
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| Picture taken during the making of the demonstration-video
for the Rothenfels-lecture performing 'Farinell's Division on a Ground'. Cast: dancers/castanets: Anna-Maria Beck, Nicole Döbele, Jasmin Seifried, tar(frame drum): Lee Forrest Ferguson, harpsichord: Mami Kurumada |
Unter den vielen uberlieferten "Folien" gilt mein
spezielles Interesse der "Folie d'Espagne" in der einstimmigen
Überlieferung durch Raoul Auger Feuillet in seinem Traktat "Chorégraphie
ou L'art de décrire la danse par caractères, figures et signes
desmonstratifs avec lesquels on apprend facilement de soy meme toutes sortes
de danses" ( von 1700).
Diese aus nur vier Grundnoten geformte "Folie", deren Tonumfang
bei Feuillet eine Quart minima* beträgt, ist tatsächlich ein musikalischer
Urquell, aus dem sich unendlich schöpfen lässt und geschöpft
wurde. (Allein schon deshalb, weil die neun Grundnoten des Themas d,cis,d,e,f,e,d,cis,d
vor- oder rückläufig gespielt die gleiche Melodie ergeben): So
entdeckte ich bei meinen vergleichenden Studien der Partituren von G. Fr.
Händel und J. S. Bach in beider Partituren, besonders bei Fugen oder
fugierten Sätzen, welche vielfältigen Möglichkeiten die ersten
acht Fundamentalnoten der "Folie" (d´, cis´, d´,
e´, f´, e´, d´, cis´) für kunstvolle
Kontrapunkte, sei es als kanonische Verdichtung, Umkehr, Spieglung oder
"Krebs" bieten. - Hierauf detailliert einzugehen würde an
dieser Stelle den Rahmen sprengen. Deshalb nur folgender Hinweis:
Das Hauptthema des ersten Chores "The way of Zion" aus dem "Funeral
Anthem on the death of the queen Karoline" von G. Fr. Händel ist
identisch mit der Folie-Fassung von Feuillet.
Und dass dieses Thema dann später bei W. A. Mozart im "Introitus"
seines unvollendeten Requiems erscheint, ist sicherlich kein Zufall. (Sehr
deutlich erkennbar im Sopran ab Takt 12, beginnend auf der Zählzeit
2, bis Takt 14). Denn bekanntlich hat Mozart, als Ergebnis seiner Bach-
Händelstudien, auch Themen aus Händels "Funeral Anthem"
verarbeitet. Mozarts kanonische Verdichtung des Themas in der Oberquint
ist in Händels Chor Nr. 6 "...and the congregation" zu finden.
*Das der modernen Musiktheorie nicht mehr bekannte, jedoch in meinen Text
erwähnte musikalische Intervall: "Quart minima", welche den
Umfang der von mir beschriebenen "Folie" bildet, lernte ich durch
mein Studium des in Vergessenheit geratenen "Neues musikalisches System"
von G.Ph.Telemann kennen. Hierin beweist Telemann, daß jeder Ton,
jedes musikalische Intervall sich 4-fach unterteilt. Nämlich in: "minima
(kleinstes), minor (kleines), major (großes), maxima (größtes).
Bevor Telemanns Werk in den Druck ging, schickte er 1750 von Hamburg aus
seinem Kollegen Händel im Vorab ein Exemplar nach Holland. (Händel
hielt sich um diese Zeit dort auf). Nach London zurückgekehrt, übersandte
Händel als Dank dem Blumenliebhaber Telemann eine Kiste mit wertvollen
exotischen Blumenzwiebeln.
Wenn im 17. und 18. Jahrhundert Komponisten, welche oftmals auch gleichzeitig
herausragende Violinvirtuosen ( wie etwa Corelli, Geminiani) waren, die
Folie aufgriffen, liegt das meiner Meinung nach in der Natur der Sache:
weil auf der Violine, im Gegensatz zum temperiert gestimmten Clavier, das
Intervall "Quart minima" /beziehungsweise "Kleinste Quart"
ihrem Wert entsprechend absolut ausgeführt werden kann.
Dieses Demo-Video zeigte Frau Puefken zu ihrem Referat/"Lecture-Demonstration":
"Barock-Kastagnetten - Informationes-Instructiones-Demonstrationes"
über die Spieltechnik des 17. jahrhunderts auf dem "1. Rothenfelser
Tansymposium", welches unter dem Motto "Tanz im 17. Jahrhundert"
vom 9. bis 13.06.2004 auf der Burg Rothenfels in Bayern stattfand.
Dazu erschien inzwischen im Freiburger "fa-gisis" Musik- und Tanzedition
Verlag der Tagungsband: "Morgenröte des Barock - Tanz im 17. Jahrhundert".
(ISBN 3-931344-04-5). Morgenröte des Barock : Tanz im 17. Jahrhundert
; Tagungsband / 1. Rothenfelser Tanzsymposion, 9. - 13. Juni 2004. Hrsg.
von Uwe Schlottermüller und Maria Richter. - Freiburg [Breisgau] :
fagisis, Musik- und Tanzed., 2004. - 284 S. : Ill., Noten ; 21 cm Beitr.
teilw. dt., teilw. engl. - Literaturverz. S. 273 - 284, ISBN 3-931344-04-5
kart.
SW: Höfischer Tanz ; Geschichte 1600-1700 ; Kongress ; Rothenfels (2004)
SG: 792, Signatur: DBF 2004 A 33340, IDN: 971568537.
In dieser Publikation steht auf den Seiten 155-180 der von Frau Puefken
eigens dafür verfasste Artikel "Barock-Kastagnetten" abgedruckt.
Hierin beschäftigt sie sich als Schwerpunkt mit Feuillets Kastagnettennotation
zu einer " Folie d'Espagne" und wendet sie auf dessen "Folie
d'Espagne pour femme" an.
Helmut M. Timpelan wrote about the form of his composition in August 2005:Dieser vierstimmige Canon liegt unaufgelöst, das heißt
als einstimmige Version, im Notensatz vor und besteht in dieser Gestalt
aus 32 Takten. Die jeweiligen Stimmeinsätze sind durch Zahlen markiert.
Eröffnet wird der Canon von den 2. Violinen. Ab Takt 9 setzen, eine
Oktave tiefer, die Violen ein. Danach folgen im Takt 17, wieder in der Ausgangstonlage,
die 1. Violinen. Im Takt 25 hat dann, zwei Oktaven tiefer, die Baßgruppe
ihren Stimmeinsatz.
Aufgelöst, das heißt in 4-stimmige Partitur gesetzt, umfaßt
der Canon, - auf dem Papier -, 56 Takte. Vor dem Takt 25 und hinter dem
Takt 56 stehen Wiederholungszeichen. Diese Zeichen symbolisieren, daß
ein "Circel" die Takte 25 bis 56 umschließt, und diese als
"Canon perpetuum" - Canon ohne Ende - ständig wiederholt
werden sollen.
N.B.
Inspiriert zur Komposition meines "Canon perpetuum" wurde ich
im August 2004 durch die von Paul Gabler edierte Website "La Folia,
a musical cathedral"!
Während der Niederschrift meines formal dem 18. Jahrhundert verpflichteten
Canons*, erinnerte ich mich an die von Lorenz Mizler 1738 in Leipzig gegründete
(heute in Vergessenheit geratene) "Korrespondierende Sozietät
der musikalischen Wissenschaften"**. War doch der programmatische Schwerpunkt
jener "Sozietät", - welche Telemann, Bach und Händel
zu ihren Mitgliedern zählen durfte -, der "Cirkelcanon",
respektive der "Canon perpetuum". Was sich in ihrem Sozietätssiegel
folgendermaßen manifestiert: "Der Cirkel der durch die drei Winkel
eines gleichseitigen Dreiecks gehet und die musikalischen Zahlen 1, 2, 3,
4, 5, 6 in sich hält, und um welchen Bienen fliegen, ist das Siegel
der musikalischen Wissenschaften ..."***
*Das heißt, gemäß der Maxime des Zeitalters der Aufklärung:
"Belehre und unterhalte mich"!
**Wohlmöglich könnte der ein oder andere Besucher Ihrer Website
irgendwann fragen: "Ja was hat denn Mizlers "Sozietät"
mit der "folia" zu tun"? Worauf sich dann antworten ließe:
"Einiges"!
Denn satzungsgemäß hatte ein neu aufgenommenes Mitglied in Mizlers
"Sozietät", (neben einer musikwissenschaftlichen Arbeit),
sein Porträt einzureichen. Deshalb reichte Bach 1747 bei seinem Eintritt
das berühmte Porträt ein, auf dem er ein Notenblatt mit einem
Circelcanon/Canon perpetuum in der rechten Hand hält. Ein unaufgelöster
so genannter Rätselcanon. Welcher die Überschrift trägt:
"Canon triplex a 6 Voc."(Er entsteht aus 22 Noten). Die Baßstimme
von Bachs "Canon triplex", bestehend aus 8 Noten, diente auch
als Fundament zweier Clavier-Chaconnen von Händel. Übrigens: Bachs
und Händels gemeinsamer Grundbaß ist ein "Krebscanon",
der nicht nur das Fundament der "Goldbergvariationen" bildet,
sondern auch in der "Bauernkantate" von 1742 in Erscheinung tritt.
Und in dieser Kantate verarbeitete Bach ja auch bekanntermaßen die
"folia"...
*** In dieser von vornherein auf nur 20 Mitglieder begrenzten "Sozietät"
sollte 1756 Leopold Mozart (der Vater von Wolfgang Amadeus), als Anerkennung
für die Publikation seines Lehrwerks "Gründliche Violinschule",
das 20. und damit letzte Mitglied werden. Doch die "Sozietät"
löste sich wenig später auf.
Nur von der 3. Variation, die ich hier besonders hervorheben
möchte, existiert ein Capella-Notensatz. In dieser Variation spielen
die Viola und die II. Violine die Folie, etwas mit Verzierungen ausgeschmückt,
als bündige Fuge beziehungsweise im strengen Kanon in der Ober- Quint.
Das beinhaltet: Die Viola beginnt im ersten Takt das Foliethema auf dem
Grundton d'. Zwei Takte später folgt die II. Violine und spielt das
Foliethema eine Quint höher.
Da die II. Violine das Thema korrekt zu Ende spielt, hat diese Variation
-statt der üblichen 16 Takte- 18 Takte.
Die "Folie d' Espagne", (nach der Vorlage von Feuillet),
beginnt als solche in der Partitur gekennzeichnet ab Takt 280 im Capriccio.
Anfangs im antiken griechischen Modus beziehungsweise dem 1. Kirchenton
als: d, c, d, e. f, e, d.
Durch diesen Kunstgriff löst sich die "Folie", dann übergehend
vom "c" in die Originalversion mit dem Leitton "cis",
unter Beibehaltung des raschen Capriccio-Tempo (Vivace), organisch und nahtlos
aus dem Vorangegangenen heraus. Gleichzeitig wird somit der Bogen zum Anfang
des Conciertinos (der Chaconne) gespannt, weil dieses in diesem besagten
Modus beginnt. Nachdem die komplette "Folie" spielerisch verschiedenste
Orchestergruppen durchlief, wird nun ab Takt 295 das Foliethema durch sein
eigenes Spiegelbild vergrößert. Was sich kompositionstechnisch
folgendermaßen darstellt:
Zu dem "sichtbaren" Thema d, cis, d, e, f, e, d, notierte ich
dessen Spiegelbild in der Quint als: a, b, a, g, fis, g, a. Nun verknüpfte
ich beide Teile zu einem einheitlichen Ganzen.
Dadurch entstand folgendes "neue" Thema: d, cis, d, e, f, g,
a, b, a, g, f, e, d. Notiert in achtel Notenwerten. Dieses Material diente
mir jetzt als Vorlage für eine zweimalige Fugenexposition. Die zweite
entsteht spiegelbildlich als: a, b, a, g, fis, e, d, cis, d, e, fis, g, a.


Notabene:

Das gespiegelte kleine Hexachord übersende ich Ihnen zu Ihrer persönlichen Hintergrundinformation.

(©
Kulturausgrabung: Die Telemann-Bach-Händel-Cooperation per Helmut M. Timpelan)
Meine und Bachs musikalischen Spiegelungen sind in der musikalischen Natur begründet.
Was sich in Zahlen wie folgt symbolisieren läßt: 
Die beiden Zahlen 3 symbolisieren die Spiegelachse und das Aneinanderstoßen der Terzenintervalle major und minor.
Die hier beschriebene Einbindung der "Folie", (zwei Verse), erstreckt
sich über genau 32 Takte. Und dauert, bedingt durch das rasche Zeitmaß,
ca. 0,45 Sekunden. Danach folgt eine kurze Coda, die José de Udaeta abschließend noch einmal Gelegenheit bietet, sein Können als Kastagnettenvirtuose unter Beweis zu stellen.
Die Chaconne (1. Satz),
welche wie gesagt den Bogen zu meiner Folie-Einbindung spannt, fußt
auf der Basis des antiken griechischen Tetrachord-Systems *. Dadurch ergeben
sich spezifische Sequenzen, die heutzutage verallgemeinert als "typisch
spanisch" empfunden und bezeichnet werden.
Ansonsten: Das "Coniertino für Kastagnetten und Orchester"
versteht sich mit als Hommage an José de Udaetas Frau und künstlerischer
Weggefährtin Martha, die inmitten der Produktion ganz plötzlich
verstarb.
* Vitruv (Marcus Vitruvius Pollio), Baumeister unter Julius Caesar und Kaiser Augustus, informiert im Fünften Buch, IV. Kapitel seines zehnbändigen Werkes "De architectura" kurz und bündig über das antike Tetrachord-System.
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Duration: 0'59", 926 kB. (128kbs, 44100Hz) Three eight bar Folia-variations (var. 2, 3 and 4) © Trio Trad 2001, used with permission |
Act II, scene 2. Titania and her court. This is a new arrangement of an old composition by Trovesi based on the chord changes of 'Folia', a dance which was very popular in Europe in the seventeenth century. The opening and closing violin cadenzas are by Stefano Montanari. The variations for violin in the middle section were composed by Bruno Tommaso.
And then, one comes across the Follia refrain, which, like jazz, was a black music that swept Europe and made it dance to its rhythm, many centuries ago. So many centuries that its African descent is no longer perceived.
| Duration: 5'30", 39 kB. The theme of Andante and all variations © Robert G. Trussell, used with permission |
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